Diakonie Mitteldeutschland

10.05.2012 | „alles erlaubt” – Impulstag im September

Der diesjährige Impulstag für Diakonie und Gemeinde findet am 13. September in Erfurt auf der Messe statt. Alle Mitarbeitenden im Haupt- und Ehrenamt sowie Gemeindeglieder und Interessenten sind herzlich eingeladen ... mehr

 

Thüringen spart – mit uns sowieso!

Was wollen wir mehr als den Erhalt kostengünstiger, professioneller und nachhaltiger Bildung und Integration durch Diakonie-Förderschulen? Die aktuell geplanten Änderungen am Thüringer Schulgesetz dürfen nicht dazu führen, dass Diakonie-Förderschulen abermals schlechter gestellt und ihre Leistungen gar diskriminiert werden. Wir wissen es spätestens seit 2007: In einer Förderschule in freier Trägerschaft sind die staatlichen Finanzhilfen ohnehin geringer, als die Kosten an einer vergleichbaren staatlichen Schule. Und es wird zusätzlich gespart – Diakonie-Förderschulen kosten pro Schüler weniger als 80 Prozent im Vergleich zu den staatlichen Förderschulen. Das belegt ein Gutachten, das der Freistaat Thüringen selbst mit in Auftrag gegeben hat. Obendrein: Diakonie-Förderschulen sind dank staatlicher Investitionshilfen top ausgestattet und bieten vielfältige Möglichkeiten nicht nur für Kinder mit Förderbedarf und Behinderungen.

Die Diakonie Mitteldeutschland fordert

... den Erhalt der Finanzierung für Förderschulen in freier Trägerschaft ohne weitere Kürzungen;

... den Abbau von Bürokratie und den Verzicht auf neue bürokratische Hürden, die es den Diakonie-Förderschulen erschweren, ihren Bildungs- und Integrationsauftrag zu erfüllen;

... die gesetzliche Zusicherung, dass anerkannte Schulträger nicht drei oder mehr Jahre auf staatliche Anerkennung warten müssen, wenn sie neue Standorte oder Schulformen eröffnen.

 
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