Diakonie Mitteldeutschland

08.11.2005 | Armes reiches Deutschland
Diakonie Mitteldeutschland ist Mitherausgeber für „Jahrbuch Gerechtigkeit“
Ob es um das Programm der künftigen Regierung oder um die Debatten in den zahlreichen Talk-Shows geht - die Tatsache ist und bleibt ein Tabu: In Deutschland wächst der private Reichtum - und mit ihm die öffentliche Armut.
Jetzt haben 26 kirchliche Gliederungen, Institutionen und Organisationen den Mut, mit diesem Tabu zu brechen. Zum ersten Mal legen sie ein Jahrbuch Gerechtigkeit vor. Darin entzaubern sie das Tabu vom angeblich so armen Deutschland und fordern in einem gemeinsamen Diskussionsbeitrag eine offensive Politik für mehr Gerechtigkeit.
Doch damit nicht genug. In diesem Buch gehen renommierte Autorinnen und Autoren den verschiedenen Aspekten der Debatte über privaten Reichtum und öffentlicher Armut auf den Grund. Als Theologen fragen sie nach dem Urteil der Bibel über die Gier, nach der Zähmung der Habsucht oder nach der „Wirtinschaft Gottes“. Als Wirtschaftswissenschaftler diskutieren sie die Möglichkeiten, mit Steuern anders zu steuern, den Sozialstaat neu zu gestalten oder die Steuerflucht zu stoppen. Dazu entlarven Schaubilder viele wirtschaftspolitische Behauptungen als das, was sie sind: Mythen im Dienste des Tabus, über Reichtum und Armut nicht zu diskutieren.
Entstanden ist ein Buch, das anregt und aufregt. Es wird auch in den Kirchen für Zündstoff sorgen - und dies spätestens nach dem 7. November. An diesem Tag wurde es während der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland in Berlin einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt.
Ines Nößler, Arbeitsmarkt-Referentin der Diakonie Mitteldeutschland, hat an dem Buch mitgearbeitet und selbst mitgeschrieben. „Ich bin stolz darauf, dass es gelungen ist, mit so vielen Institutionen aus Diakonie und Kirche gemeinsam einen deutlichen Beitrag zu leisten für eine ehrlichere Debatte und einer an sozialer Gerechtigkeit orientierten Debatte in unserer Gesellschaft.“
Das Buch im Verlag der Frankfurter Rundschau und von Puplik-Forum gibt es im Buchhandel oder hier: noessler@diakonie-ekm.de.
Ob es um das Programm der künftigen Regierung oder um die Debatten in den zahlreichen Talk-Shows geht - die Tatsache ist und bleibt ein Tabu: In Deutschland wächst der private Reichtum - und mit ihm die öffentliche Armut.
Jetzt haben 26 kirchliche Gliederungen, Institutionen und Organisationen den Mut, mit diesem Tabu zu brechen. Zum ersten Mal legen sie ein Jahrbuch Gerechtigkeit vor. Darin entzaubern sie das Tabu vom angeblich so armen Deutschland und fordern in einem gemeinsamen Diskussionsbeitrag eine offensive Politik für mehr Gerechtigkeit.
Doch damit nicht genug. In diesem Buch gehen renommierte Autorinnen und Autoren den verschiedenen Aspekten der Debatte über privaten Reichtum und öffentlicher Armut auf den Grund. Als Theologen fragen sie nach dem Urteil der Bibel über die Gier, nach der Zähmung der Habsucht oder nach der „Wirtinschaft Gottes“. Als Wirtschaftswissenschaftler diskutieren sie die Möglichkeiten, mit Steuern anders zu steuern, den Sozialstaat neu zu gestalten oder die Steuerflucht zu stoppen. Dazu entlarven Schaubilder viele wirtschaftspolitische Behauptungen als das, was sie sind: Mythen im Dienste des Tabus, über Reichtum und Armut nicht zu diskutieren.
Entstanden ist ein Buch, das anregt und aufregt. Es wird auch in den Kirchen für Zündstoff sorgen - und dies spätestens nach dem 7. November. An diesem Tag wurde es während der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland in Berlin einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt.
Ines Nößler, Arbeitsmarkt-Referentin der Diakonie Mitteldeutschland, hat an dem Buch mitgearbeitet und selbst mitgeschrieben. „Ich bin stolz darauf, dass es gelungen ist, mit so vielen Institutionen aus Diakonie und Kirche gemeinsam einen deutlichen Beitrag zu leisten für eine ehrlichere Debatte und einer an sozialer Gerechtigkeit orientierten Debatte in unserer Gesellschaft.“
Das Buch im Verlag der Frankfurter Rundschau und von Puplik-Forum gibt es im Buchhandel oder hier: noessler@diakonie-ekm.de.

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